
Die Geschichte reicht jedoch bis ins Jahr 1681, als im Dorf eine Feuerspritze angeschafft wurde. Die zweite wurde um 1800 gekauft. Dreissig Jahre später wurde jeder Hausbesitzer verpflichtet in seinem Haushalt einen Feuerkübel für Brandfälle bereithalten und diesen bei Einsätzen mitzubringen.
Das erste Hydrantennetz, das etwas über den Dorfbereich reichte, wurde um 1895 gebaut und kam bei einem Grossbrand erstmals im Jahre 1899 zum Einsatz. Heutzutage gehört es zur Hydrantenkorporation Urnäsch, die der Wasserversorgung Hinterland angeschlossen ist.
Die Modernisierung fand auch bei der Feuerwehr statt. Im Jahr 1933 wurde von der Firma Schenk die erste Motorspritze für unsere Gemeinde geliefert.
Zum hundertjährigen Jubiläum des Rettungskorps kaufte die Gemeinde den ersten TLF und den Jeep für die Feuerwehr. Der Jeep wird heute noch, wie damals, als Zugfahrzeug für die Motorspritze eingesetzt. Das erste TLF wurde 1995 durch ein moderneres Fahrzeug ersetzt.
Anfang der 90er Jahre entstand aus dem Freiwilligen Rettungskorps, der Hydranten- sowie der Motorspritzen-Mannschaft die Einheitsfeuerwehr, wie wir sie heute kennen.
Die ständigen Veränderungen führten bald dazu, dass Mannschaft und Geräte im alten "Spritzenhüsli" wenig Platz hatten, so dass im Jahr 1986 die Feuerwehr ins heutige Depot im Schulhaus Mettlen umgezogen ist. Im gleichen Zug konnten wir auch unser neues Piket-Fahrzeug, den VW-Bus, einweihen.
Anfang diesen Jahrhunderts entsprachen die alten Anhänge-Leitern nicht mehr dem nötigen Standard, so dass ein neues interkantonales Rettungskonzept ausgearbeitet wurde. Für die Kantone Appenzell Ausser- und Innerrhoden wurden insgesamt sechs Standorte für ein regionales Rettungsgerät ausgewählt. So wurden Urnäsch, Heiden und Appenzell mit einem Hubretter, Herisau, Teufen und Trogen mit einer Auto- Drehleiter, auch als ADL bekannt, ausgestattet.
Im Herbst 2009 löste der neue Atemschutzbus unser Piket-Bus als langjähriges Einsatzfahrzeug ab.